admin_andrea, Autor bei Andrea Kaul https://andrea-kaul.de/author/admin_andrea SuccessFun Networking Mon, 20 Sep 2021 10:52:50 +0000 de hourly 1 5 Fragen an…. Helmut Fuchs, Cheftrainer, Coach, Speaker, Bestseller-Autor https://andrea-kaul.de/5-fragen-an-helmut-fuchs-cheftrainer-tam-trainerakademie-muenchen-coach-speaker-bestseller-autor Thu, 19 Aug 2021 08:43:26 +0000 https://andrea-kaul.de/?p=1118 Lesezeit: 6-7 Minuten Warum netzwerkst du? Verfolgst du mit dem Networking bestimmte Ziele und wenn ja, welche? Ein altes Sprichwort meines lieben, leider viel zu früh verstorbenen Freundes und Kollegen Dr. Nossrat Peseschkian, mit dem ich viele Seminare und Vorträge durchführen durfte und von dem ich viel gelernt habe, lautet: Wer alleine arbeitet addiert, wer [...]

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Lesezeit: 6-7 Minuten

Warum netzwerkst du? Verfolgst du mit dem Networking bestimmte Ziele und wenn ja, welche?

Ein altes Sprichwort meines lieben, leider viel zu früh verstorbenen Freundes und Kollegen Dr. Nossrat Peseschkian, mit dem ich viele Seminare und Vorträge durchführen durfte und von dem ich viel gelernt habe, lautet: Wer alleine arbeitet addiert, wer mit anderen arbeitet multipliziert.

Das war noch in den 70er Jahren als von digitalem Netzwerken noch Niemand geträumt hat. Heute im Zeitalter der digitalen Geschwindigkeiten ist Netzwerken unabdingbares Handwerkszeug auch für Managementtrainer:innen, Berater:innen, Coaches und Therapeut:innen.

Wie wichtig zielgenaues Netzwerken in der Wissenschaft geworden ist, hat uns die Corona-Pandemie vor Augen geführt, wo die superschnelle Entwicklung von Impfstoffen nur durch die sehr schnelle Netzwerkkompetenz der Epidemiolog:innen, Immunologie und Politik sowie den beteiligten Unternehmen möglich war und eine, wenn auch oft kritisierte, so doch zum Schluß wirksame und atemberaubende Geschwindigkeit der Beteiligten und Verantwortlichen gewährleisten konnte.

Ich halte Netzwerkkompetenz und die Einbindung digitaler Medien für die logische Entwicklung für alle, die auf nächste Lernschritte angewiesen sind und verfolge persönlich das Ziel, ein funktionierendes Netzwerk als Basis für unsere bundesweite Bereitstellung von launologischen Berater:innen
aufzubauen.

Wo bzw. wie netzwerkst du am liebsten?

Durch professionelle Unterstützung von digitalen Expert:innen bauen wir derzeit ein launologisches Hauptstadtstudio auf und verknüpfen die regionalen launologischen Berater:innen zu einem powervollen Netzwerk mit permanenter Qualifikationserweiterung durch Präsenzausbildungsphasen und digitale Lerneinheiten. Unser Ziel ist es, ein hohes Drehmoment in die individuelle Weiterbildung durch regelmäßige Netzwerkaktivitäten – auch untereinander – zu gewährleisten und dabei unsere Vorstellung von modernem Lernen zu erfüllen.

Auf welche Erfolge, die durch dein Netzwerk entstanden sind, bist du besonders stolz?

Immer mehr Menschen kommen mit ihrem Leben nicht mehr zurecht und sind dauerhaft unzufrieden, deprimiert und verzweifelt. Abgesehen davon, dass wir – und da sind sich alle Experten einig – in der besten aller Zeiten leben und es objektiv zumindest in unserem Teil der Erde nur wenig Gründe gibt berechtigt zu jammern, hat auch die Wissenschaft an vielen Studien aufgezeigt, dass Lebenszufriedenheit sehr häufig von einfachen Korrekturen im Alltag nachhaltig positiv beeinflußt werden kann. Bereits 1950 hat der Basler Psychologieprofessor Heinrich Meng für solche einfachen und leicht umzusetzenden Alltagsstrategien den Begriff Psychohygiene geprägt. Alle wissen um der Notwendigkeit von täglichem Zähneputzen aber kaum einer kennt oder nutzt einfache Psychohygiene-Übungen, um sein Leben zufriedener und glücklicher zu gestalten.

Um diesem Notstand abzuhelfen, hat, unter meiner Leitung am WIFAL-Institut eine Gruppe von Pädagogen und Psychologen ein wirksames Kurskonzept zur Durchführung von Seminaren zu diesen Themen erstellt und führt mit eigens dafür ausgebildeten Kursleiter:innen flächendeckend in Deutschland, Österreich und der Schweiz Grund- und Fortführungskurse durch. Die Kursleiterinnen müssen dazu keinerlei psychologische oder pädagogische Vorbildung haben und können bereits nach der 3-phasigen Grundausbildung eigene Seminare durchführen und nebenberuflich und selbständig mit gutem Verdienst aktiv werden.

Die virtuell aufgestellte Akademie liefert neben begleitender Überprüfung der Wirksamkeit der Konzepte professionelle Marketing und Verkaufs-Unterstützung durch individuelle Betreuung und sichert mit der Zusammenarbeit mit diversen Hochschulen eine umfassende Professionalisierung in der Ausbildung zur Kursleiter:in und der Bereitstellung von Schulungsmaterialien und der möglichen Einbindung in permanente virtuelle Weiterbildung.
Wer sich für die Mitarbeit interessiert und sich als Kursleiter:in ausbilden lassen möchte, ist herzlich eingeladen sich bei mir zu melden.

Kannst du uns ein spannendes Buch zum Thema Networking empfehlen?

Unbedingt empfehle ich unser jüngstes launologisches Buch: GUTE STIMMUNG -GUTE LEISTUNG
Hier wird der Vorteil von Netzwerken deutlich und bekannte und qualifizierte Co-Autoren zeigen die Vorteile eines launologischen Netzwerkens in vielfältigster Betrachtung auf und ermutigen ergänzend aufeinander zuzugehen.

Hast du ein Lebensmotte bzw. ein Lieblingszitat?

Der eine wartet bis die Welt sich wandelt, der andere packt sie an und handelt.

Helmut’s ultimativer Networking-Tipp:

Eine besondere Form des Netzwerkens pflegen wir durch einen jährlichen LEBENSKUNSTKONGRESS, wo speziell zu unseren Themen Expert:innen berichten, der LAUNEUS-AWARD vergeben wird und ein launiges Miteinander entzündet wird. Für den nächsten Kongress am 4. Dezember 2021 in Berlin sind noch Anmeldungen möglich. Vielleicht sehen wir uns dort und Netzwerken gemeinsam?

Über Dr. Helmut Fuchs:

Der Launologe Helmut Fuchs ist Wirtschaftspsychologe, Cheftrainer, Executive-Excellence Coach, Speaker und Bestseller-Autor.  Er zeigt als Experte für Persönlichkeitsentwicklung, wie wichtig emotionale Stärke, gute Stimmung und Charakterstärke für Leistung, Zusammenarbeit, Change und Gesundheit ist.

https://helmutfuchs.de

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Netzwerken mit der Social Audio-App Clubhouse? Macht das Sinn? Und wenn ja, für wen? https://andrea-kaul.de/clubhouse Wed, 18 Aug 2021 11:43:42 +0000 https://andrea-kaul.de/?p=1110 Lesedauer: 5-6 Minuten Als ich im Winter 2021 – inmitten des Corona-Lockdowns – von meiner lieben Ex-Kollegin Tanja Leutschacher gefragt wurde, ob ich denn auch auf Clubhouse sei, musste ich verneinen. Ich hatte ein paar Monate vorher von der neuen Audio-Networking-App zwar schon einmal gehört und vernommen, dass sich dort viele US-Promis wie Ashton [...]

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Lesedauer: 5-6 Minuten

Als ich im Winter 2021 – inmitten des Corona-Lockdowns – von meiner lieben Ex-Kollegin Tanja Leutschacher gefragt wurde, ob ich denn auch auf Clubhouse sei, musste ich verneinen. Ich hatte ein paar Monate vorher von der neuen Audio-Networking-App zwar schon einmal gehört und vernommen, dass sich dort viele US-Promis wie Ashton Kutcher, Oprah Winfrey oder Jared Leto tummelten. Aber mich dann nie drum gekümmert, bis es dann im Januar 2021 so schien, als ob Clubhouse auch Deutschland im Sturm erobern sollte.

Das erste Wochenende bei Clubhouse…

Zu Beginn als „Invite Only“-App geplant, lud mich Tanja also ein – und ich verbrachte das erste Wochenende mehr oder weniger in der App. Erstes Ziel war zu verstehen, wie Clubhouse funktioniert und mein eigenes Profil anzulegen. Nachdem das erfolgreich erledigt war, ging es dann weiter: Wer ist denn eigentlich da, den ich schon kenne? Welche Themen wurden besprochen? Mit wem würde ich mich gerne einmal vernetzen? Und über welche Themen könnte ich vielleicht etwas berichten?

Ich hatte also relativ schnell eine dreistellige Anzahl von Kontakten auf Clubhouse; Personen, die mir folgten und Personen, denen ich folgte. Die meisten davon Menschen, die eh schon Teil meines Netzwerks waren, mit denen ich über andere Kanäle oder auch persönlich verbunden war – aber ein paar „Neue“ kamen auch hinzu. Die Namen waren leicht zu recherchieren und konnten durch einfachen Klick hinzugefügt werden. Das Clubhouse-Netzwerk wuchs und wuchs. Und zu Beginn hatte ich auch das Gefühl, dass sich dort mehr als nur die „üblichen Verdächtigen“ tummeln. Es wurde über eine Vielzahl von Themen gesprochen – und ein paar Tage nach meiner Anmeldung, hatte Clubhouse auch schon seinen ersten Skandal in Deutschland, der zusätzliche Publicity und User brachte. Das „Ramelow Gate“ bestätigte, was ich – zu Beginn – vermutet hatte: Die User sind auf Clubhouse authentischer als auf anderen sozialen Medien, in denen die Kommunikation über das geschriebene Wort oder nur das Bild läuft. Es gibt weniger Shitstorms und Angriffe, wenn die Kommunikation auditiv stattfindet.

Unter Promis….

Zahlreiche deutsche Promis aus Kultur, Unterhaltung, Wirtschaft wie auch anerkannte Journalisten waren präsent – nein, nicht nur das: Sie waren aktiv. Für mich war das ein entscheidender Unterschied zu vielen anderen Plattformen: Wenn ich wollte, konnte ich in die Diskussion einsteigen und wenn ich Glück hatte, wurde ich auch „auf die Bühne geholt“. Aufgrund der schnellen Einrichtung von „Rooms“ gab es sehr viele aktuelle Themen. Ich kann mich noch gut an einen sehr unterhaltsamen Abend erinnern, an dem parallel zur ProSieben-Show „Wer stiehlt mir die Show?“ ein Clubhouse-Room geöffnet war und die Geschehnisse auf dem TV-Bildschirm in Echtzeit von den Beteiligten kommentiert wurden.

Auch ich ertappte mich dabei, mir den Screenshot von der ein oder anderen Session in der ich aktiv war zu speichern… ich bin ja schließlich nicht jeden Tag in einem „Raum“ mit Elyas M’Barek und das war ja schon irgendwie witzig… und so fanden er und Joko sich neben anderen persönlichen Kontakten von mir auf dieser Clubhouse-Room-Liste… man ist ja gerne in „guter Gesellschaft“!

Beruflicher Austausch in Rooms…

Doch nicht nur zum Fun war ich auf Clubhouse aktiv, es gab auch durchaus Themen, die mich beruflich interessierten, wie zB die Zukunft der Event-Branche und welche Möglichkeiten sich durch die Luca-App in Zeiten des Corona-Lockdowns ergaben. Auch hierzu gab es interessante Gesprächsrunden, die ins Leben gerufen wurden. Die Schnelligkeit und die Notification-Funktion der App sind für mich – verbunden mit der einfachen Diskussions-Funktion – entscheidende Vorteile, um aktuelle Infos nicht nur sofort nach Erscheinen zu erhalten, sondern auch direkt verschiedene Meinungen oder Sichtweisen dazu zu hören.

Hervorzuheben ist meiner Meinung auch die Einfachheit der Kommunikation. Auch wenn wir alle zwischenzeitlich viele Monate im Home Office, in Sessions auf Zoom, MS Teams, Google MeetUps, Webex oder sonstigen Tools verbracht hatten: Bei Clubhouse kann ich mich auch einschalten, wenn ich im Schlabberlook auf der Couch liege… einfacher geht’s ja kaum. Und technische Probleme hat es in meinen Rooms oder Sessions auch nie gegeben.

Nach einiger Zeit merkte ich bei mir allerdings eine gewisse „Clubhouse-Müdigkeit“. So spannend es zu Beginn gewesen war, so oft ich nachschaute, wer sich neu registriert hatte, so schnell verlor ich auch das Interesse. Ja, ich konnte mich an allen Diskussionen beteiligen – aber wollte ich das auch? Und wollte ich noch eine weitere App haben, die ich regelmäßig checken und nutzen soll? Ach, ich weiß nicht. Und ich glaube, es ging nicht nur mir so… sondern Vielen. Denn zahlreiche meiner Kontakte, die im 1. und 2. Quartal teilweise mit regelmäßigen Sessions zu ihren Expertenthemen gestartet waren, um Clubhouse als Kommunikationskanal und zur Positionierung zu nutzen, wurden wieder stiller.

Und wie geht’s weiter mit Clubhouse?

Die Macher von Clubhouse setzten in den letzten Wochen stark auf Expansion, wie sie in ihren regelmäßigen Town Halls berichten (zu denen man als User übrigens Fragen einreichen kann). Mittlerweile ist auch Nicht-Apple-Nutzern der Zugang möglich und Anfang August hatte sich dann auch das Thema „Invite Only“ erledigt und Clubhouse änderte seine Positionierung. Zu Lasten des „Exklusivitätsfaktors“ ist es jetzt nichts „Besonderes“ mehr, dort Mitglied zu sein.

Nachdem die Downloadzahlen sowie die Anzahl der Rooms im 2. Quartal 2021 zurück gingen, ist jetzt – durch die Öffnung der App – wieder ein deutliches Wachstum zu verzeichnen.  Auch die Entwicklung zahlreicher Konkurrenzprodukte auf etablierten Plattformen mag sicher zwischenzeitlich zu User-Shifts geführt haben, so dass die neue Wachstumsstrategie notwendig war, um die Gruppe der hinter Clubhouse stehenden Investoren bei Laune zu halten. (https://onlinemarketing.de/unternehmensnews/clubhouse-anstieg-downloads)

Auch die Datenschutz-Diskussionen reißen nicht ab… immer wieder berichtet die Presse über Data Leaks, von Telefonnummern die angeblich jetzt im Dark Net kursieren. Aber viele scheint das dann doch nicht so entscheidend zu stören.

OK… just another app to use?

Ihr merkt schon: Bei mir ist der Clubhouse-Hype vorbei. Und das schon nach sehr kurzer Zeit. Vielleicht war es in der Corona-Zeit einfach ein schönes neues und sehr einfaches Tool, das ich gerne zusätzlich genutzt habe. Doch seitdem Networking auch wieder auf anderen Wegen möglich ist – insb. natürlich im Real Life – hat sich meine Begeisterung extrem abgekühlt. Bin gespannt, wie sich Clubhouse weiter entwickelt. Die Anzahl meiner Follower  in der App ist konstant geblieben, doch wenn ich mich heute einlogge treffe ich lang nicht mehr so viele Personen aus meinem engeren Netzwerk dort.

Mein Fazit:

Clubhouse hat es ohne Zweifel Anfang 2021 in Deutschland geschafft, in kürzester Zeit einen Hype zu generieren und viele User in den Bann zu ziehen. Das weltweite Wachstum geht weiter, allerdings wird es dadurch für aktive User auch immer schwieriger, relevante Themen zu finden bzw. sich selbst dort zu positionieren und Zuhörer zu erreichen. Clubhouse wirbt mit „The magic of Clubhouse is witnessing the most unlikely collisions of people“ – mal sehen, wie sich die Magie in Zukunft entwickelt.

Must Have für:

  • Zu Beginn des Jahres 2021 sicher für Trendsetter unter den Networkern, die auf dem neuesten Stand sein und den Hype nicht verpassen wollten
  • Spezialisten für Themen, für die es woanders keine eigenen Plattformen bzw. Rooms gibt
  • Neugierige, die immer mal wieder checken wollen, welcher neue hippe US-Trendsetter sich denn aktuell hinter dem Clubhouse-App-Icon versteckt

Nice to Have für:

  • Aktive Networker, die genug Zeit haben, einen weiteren Channel in ihr Social Media Portfolio aufzunehmen und zu bespielen

ÜBER CLUBHOUSE:

Clubhouse wurde im April 2020 von der Alpha Exploration Co veröffentlicht und ist ein soziales Network, das auf Voice basiert. Menschen aus der ganzen Welt können auf Clubhouse miteinander reden, sich zuhören und voneinander lernen – in Real-Time.

https://www.joinclubhouse.com

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Geh nie alleine essen! … und andere Geheimnisse rund um Networking und Erfolg https://andrea-kaul.de/geh-nie-alleine-essen-und-andere-geheimnisse-rund-um-networking-und-erfolg Thu, 12 Aug 2021 14:13:50 +0000 https://andrea-kaul.de/?p=981 Autoren des Buches: Keith Ferrazzi und Tahl Raz Lesezeit: 3-4 Minuten Hannes Putzig von der Berliner Strategie-Agentur MR WOLF und Transformations-Vorstand beim Marketing Club Berlin, empfahl mir vor ein paar Monaten die neue Auflage des Networking-Klassikers von Keith Ferrazzi nachdem ich ihm von meinen Plänen zu SuccessFun Networking erzählt hatte. Als ich das Buch [...]

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Autoren des Buches: Keith Ferrazzi und Tahl Raz

Lesezeit: 3-4 Minuten

Hannes Putzig von der Berliner Strategie-Agentur MR WOLF und Transformations-Vorstand beim Marketing Club Berlin, empfahl mir vor ein paar Monaten die neue Auflage des Networking-Klassikers von Keith Ferrazzi nachdem ich ihm von meinen Plänen zu SuccessFun Networking erzählt hatte. Als ich das Buch in meiner Lieblings-Buchhandlung abholte staunte ich nicht schlecht: Das Cover – und auch der Titel – wirken auf den ersten Blick so gar nicht wie ein Business Ratgeber. Doch nachdem das erste Erstaunen über die zu sehende Pommes-Rot-Weiß verflogen war, machte ich mich an die Lektüre. Ich muss sagen, die 464 Seiten haben es in sich und deshalb möchte ich euch das Buch hier sehr gerne näher vorstellen.

Viele Infos zum Networking… und einige Stories über prominente Netzwerker…

Der Klappentext bezeichnet den US-Amerikaner Keith Ferrazzi als Networking-Guru – meine Erwartungen waren also dementsprechend hoch. Und wurden nicht enttäuscht. In insg. 33 Kapiteln verpackt in 5 Teile erklärt Ferrazzi die Grundlagen eines guten Business Networkers in leicht verständlicher Sprache; ohne große Theorien oder wissenschaftlichen Background – das Buch lebt von konkreten Beispielen aus seinem Leben und aus dem Leben anderer Netzwerker. So stellt er im Laufe des Buches auch ausgewählte „große Connectors“ und deren Networking-Geheimnisse aus der Vergangenheit sowie der aktuellen Zeit vor, wie bspw. Dale Carnegie, Benjamin Franklin, Eleanor Roosevelt oder den Dalai Lama.

Ferrazzis Buch und die einzelnen Teile folgen dabei keinem konkreten Ablaufplan oder Transformationsansatz; er beschäftigt sich vielmehr mit einigen zentralen Aspekten, die für den Aufbau und die Pflege eines erfolgreichen Netzwerks relevant sind und listet diese in kurzen Kapiteln hintereinander auf. Sozusagen eine ungewichtete und unbewertete Sammlung von Best Practices und Vorschlägen aus seinem Leben.

Wir beginnen mit dem Mindset…

In den ersten beiden Teilen erläutert er „Das Mindset“ und „Das Skill-Set“ und widmet sich dann der Transformation von Verbindungen zu Verbündeten (Teil 3) und den neuen Anforderungen des Networkings im digitalen Zeitalter (Teil 4 – ergänzt in der neuen Auflage aus dem Jahr 2020). Im letzten Teil geht es um „Verbessern und Zurückgeben“ incl. einiger Beispiele und Anregungen für Self-Branding und Mentoring. Die Originalausgabe erschien 2005 in den USA – und große Teile sind heute noch genauso aktuell wie damals. Die Grundlagen des Networking haben sich nicht entscheidend geändert, wohl aber die Channels und Möglichkeiten. Diese sind heute natürlich anders als in der Originalausgabe – und verändern sich ständig, entwickeln sich mit jedem neuen Tool, mit jeder neuer Strategie, weiter.

Während ich das Buch las, musste ich sehr oft nicken… und wenn ihr mein Exemplar sehen würdet, erkennt ihr viele „Eselsohren“ auf Seiten, in die ich noch einmal tiefer einsteigen möchte. Das ist jederzeit ohne Probleme möglich, denn durch den Aufbau und die kurzen transparent aufgelisteten Kapitel (meist weniger als 10 Seiten) bietet es sich als Referenz-Buch an: Einzelne Themen können immer mal wieder nachgeschlagen werden.

Mein Fazit:

Keith Ferrazzis Buch „Geh nie alleine essen!“ zeigt, dass die im Jahr der Erstauflage gültigen Grundlagen des erfolgreichen Networking auch nach über 15 Jahren relevant sind, denn es geht um den Kontakt zu und die Kommunikation, den Austausch mit Menschen. Die Neuauflage wurde sinnvollerweise um das Thema „Netzwerken im digitalen Zeitalter“ ergänzt und gibt einen ersten Überblick, ohne jedoch ins Detail zu gehen was einzelne Netzwerke oder Social Media-Strategien betrifft. Das Buch reißt viele Bereiche an, ohne in die Tiefe abzudriften und schafft so eine gute Basis für alle, die sich mit dem Thema Netzwerken beschäftigen und ggf. die ein oder andere neue Anregung für ihr eigenes Netzwerkverhalten finden wollen.

Must Read für:

  • Erfahrene Netzwerker, die sich durch die Beispiele eines der erfolgreichsten Networker inspirieren lassen wollen
  • Networker, die ihre eigenen Maßnahmen mit denen aus dem Buch abgleichen und ggf. optimieren wollen

Nice to Read für:

  • Netzwerke-Neulinge, da das Buch keine konkrete Strategie oder Vorgehensweise zum Aufbau des eigenen Networks liefert und dem Leser die Auswahl selbst überlässt – was ggf. überfordern kann

Infos zum Autor:

Keith Ferrazzi ist ein amerikanischer Unternehmer und weltweit anerkannter Vordenker in den Bereichen der relationalen und kollaborativen Wissenschaften. Als Chairman von Ferrazzi Greenlight und des dazugehörigen Research Institutes berät und coacht er globale Organisationen und hat kürzlich das neue Transformations-Modell „Co-Elevation“ ins Leben gerufen.

Infos zum Buch:

Erscheinungsdatum: 8. Oktober 2020
Herausgeber: books4success, 1. Auflage 2020
Sprache: deutsch
Seiten: 464
ISBN 978-3-86470-170-0
Originaltitel: Never Eat Alone: And Other Secrets to Success, One Relationship at a Time (Expanded and Updated),  ISBN 978-0-385-34665-8

Amazon-Link:
https://www.amazon.de/Geh-nie-alleine-essen-Geheimnisse/dp/3864707102/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=geh+nie+alleine+essen&qid=1629016278&sr=8-1

Nicht genug Zeit, das komplette Buch zu lesen:
https://www.blinkist.com/de/books/geh-nie-alleine-essen-de

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